• Zum Begriff des Geldes und des Finanzkapitals – Maß und Gemessenes der kapitalistischen Produktionsweise

    Als pdf liegt nun der von Frank Engster im Rahmen der montagsPRAXIS von b_books am 4.5.15 in Berlin gehaltene Vortrag zur Marx`schen Geldtheorie und zur Theorie des gegenwärtigen finanziellen Kapitals vor: “Zum Begriff des Geldes und des Finanzkapitals – Maß und Gemessenes der kapitalistischen Produktionsweise.” Siehe Link unten. Wir veröffentlichen ebenfalls den zur gleichen Zeit am…

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  • Dieses „Weniger als Nichts“ hat man lange als launige Übertreibung eines elenden Zustands von Mangel verwendet. „Das, was Sie an Leistung bringen, Müller, ist weniger als Nichts.“ Oder: „Von Quantenphysik verstehe ich weniger als Nichts.“ Oder: „Was habe ich schon zu erwarten vom Rest meines Lebens? Weniger als Nichts.“ Natürlich weiß man, was mathematisch weniger…

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  • Intro to ∄ (There is no economic world)

    1. “If the fool would persist in his folly he would become wise.” ~William Blake – Proverbs of Hell If philosophy is institutionalized ultracrepidarianism, non-philosophy is rigorous charlatanism. Laruelle shows us that it takes quite a bit of effort to say nothing at all. In a crisis-filled decade where everybody and their grandmother has an…

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  • Die Metropole als Freilufteinkaufszentrum

    Gosse in Progress. Wenn Kroker noch davon sprechen konnte, dass Einkaufszentren Flüssigfernseher für das Ende des zwanzigsten Jahrhunderts seien, dann sind Metropolen wie Berlin heute Freilufteinkaufszentren, deren digital optimierte Bildermaschinen, die ihre Trendhaftigkeit sekündlich qua Statistiken und Rankingverfahren abfragen, eine hysterische und zugleich ultra-banale Normalität herstellen, die bestenfalls ohne jede Störung oder Makel bleiben soll.…

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  • Wir beginnen hier eine Debatte über die Marx`sche Geld- und Kapitaltheorie, über ihre Bedingungen, die eine kritische Analyse der Realität des gegenwärtigen finanziellen Kapitals ermöglichen und über ihre weiteren Anknüpfungspunkte. Der Text von John Milios liefert uns einen möglichen Einstieg in die Wert- und Kapitaltheorie, die von vornherein eine monetäre Werttheorie bzw.  eine endogene Geld-und…

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  • Pointe und Aphorismus als Erkenntnisschöpfer

    „Der Witz ist der verkleidete Priester, der jedes Paar kopuliert.“1 Jean Paul Im folgenden Beitrag geht es um zwei elitäre und widerspenstige Geschwister im Geiste, den Aphorismus und die Pointe, und darum, wie die beiden Kulturtechniken als Gattung und als Stilfigur einen sich gegenseitig befruchtenden Pakt schließen. Ziel dieser kleinen Koalition: Irritieren, Erschüttern, Korrigieren, Provozieren…

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  • Non-Philosophie als politisch/häretisches Traktat

    1. Oberflächlich betrachtet, könnte es so aussehen, als ob nicht-philosophische Texte die Gelegenheit böten, Probleme der Philosophie einfach zu umgehen – ihre Komplexität, ihren Wildwuchs, ihre in Opposition stehenden Lager, ihre Abstraktionen und Spezialisierungen – was der gewöhnlich Mensch auf der Strasse kompliziert nennt. Es könnte so aussehen, als ob Nicht-Philosophie ein Schlag zu Gunsten des gewöhnlichen Menschen wäre, gegen das Gewaber philosophischen Denkens, ein dröhnender…

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  • Augen auf im Bürger-Verkehr!

    Florian Rötzer zitiert auf Telepolis einen Faz-Journalisten, der zur Festnahme eines salafistischen Ehepaars in Oberursel folgendes schreibt: “Natürlich ist die Verhütung gefährlicher Straftaten in erster Linie Aufgabe der Polizei. Aber auch Mitbürger       können manchmal bemerken, wenn jemand sich auffällig benimmt. Die Verkäuferin, die das verhaftete Ehepaar gemeldet hat, ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Terroranschlag…

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  • LARUELLES NON-MARXISMUS: Auf dem Weg zu einem demokratischen Pluralismus des Denkens

    Gegen jüngste Versuche, Laruelles Stil durch die Hervorhebung seiner innovativen Syntax zu charakterisieren, die ihm angeblich von einer “Syntax des Realen” diktiert wird, muss ich einwenden, dass seine Syntax zumeist ziemlich gewöhnlich und geradeheraus ist. Seine Arbeiten sind wegen der von ihm angewendeten “perversen” [kinky] Semantik schwierig, d.h. wegen seines beschwörenden und eigenwilligen Vokabulars. Ausserdem kann in Laruelles eigenen Begriffen keine Übertragung einer Syntax…

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  • “„An unsere Freunde“ (Nautilus Verlag, April 2015) ist erneut die ideale Lektüre für Potenztölpel und Dorfdeppen. Für wildgewordene Kleinbürger …“, schreibt Andreas Fanizadeh, Ressortleitung Kultur, in einem taz-Blog. Man darf getrost davon ausgehen, dass die wildgewordenen Kleinbürger heute eher in der Redaktion der taz sitzen als in irgendwelchen Landkommunen in Frankreich. Wildgewordene grüne Kleinbürger, die…

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